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Sonne, Berge , Mafiosi - Sizilien - Traumrevier für Rennradfahrer!

Silzilien – eine Insel die viele Überraschungen für uns parat hatte, nicht nur Mekka des guten Essens und Trinkens, auch Insel der Radfahrer, die Berge mögen!


Als bekennende Zypern Fans wollten wir wieder einmal ein neues (Rad)reiseziel  kennen lernen. Aufgrund der sehr südlich Lage und guten Erreichbarkeit ist die Entscheidung auf Sizilien gefallen. Nach eingehendem Studium diverser Land- und Straßenkarten haben wir ein Hotel in Céfalu (Céfalu Sea Palace), direkt im Nationalpark „Madonie“ gelegen, gewählt. Céfalu, mit seinem, alles überragenden „Rocca“, einer idyllischen Lage, schönem Strand und entzückenden Altstadt zieht viele Touristen an, auch im November.

Und diese Wahl hätte besser nicht sein können!

Im Gepäck unsere Rennräder (Peter erstmals mit Wattmesssystem - Tempokontrolle leicht gemacht  - Gott sei Dank). Glaubten wir bei der ersten Ausfahrt noch, extremes Glück mit unserer Wahl betreffend Auffahrt/Route zu haben - durch herrliche Wälder 800 hm sanft ansteigend bergauf - so wurden wir Tag für Tag eines besseren belehrt. Eine Kuh am Strassenrand musste unbedingt fotografiert werden, dachten wir doch noch, das wäre außergewöhnlich! 

So starteten wir am 2. Tag schon mit einer gewissen Erwartungshaltung – die Kuh wurde von Hirsch und Wildsau in freier Wildahn weit übertroffen, der Uphill auf den höchsten Punkt mit 1450 m Seehöhe entlang einer extrem  angenehm ansteigenden, nahezu verkehrsfreien Straße hat uns ins wieder ins Schwärmen gebracht! Tag für Tag radelten wir durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit einer grossteils  üppigen Vegetation, waren fasziniert von sich aufbäumenden historischen Städten und waren überrascht von der Freundlichkeit und disziplinierten Fahrweise der Sizilianer.

Aber was wäre ein Urlaub ohne gutem Essen? Auch in dieser Beziehung sind wir voll auf unsere Kosten gekommen. Nach dem Radfahren Cappucchino & Brioche in der Pasticcheria Santa Lucia, selbst ein Umweg von 2 x Bahnüberquerung, 20 hm und 2 km wurde nach langen Touren in Kauf genommen, war die Auswahl doch so groß und der Kaffee so gut!

Das Warten auf ein formidables Abendessen wussten wir uns beim „Schweiger“ (so heißen Szilianer, die eine Vinothek führen und zwar nicht englisch können, dafür aber hervorragende Weine servieren) sinnvoll zu vertreiben. Die 8 Abende haben jedoch nicht gereicht, um das gesamte Sortiment seiner sizilianischer Weine kennenzulernen. 

Jeden Tag genossen wir ein hervorragendes Essen im Restaurant „Ti Vitti“. Bestens beraten von Chef Vincenzo haben wir uns durch die Sizilianische Küche gekostet. Wer Spaghetti Carbonara möchte, wird auf Unverständnis stoßen, ist dies doch römisches Gericht. Authentischer kann man unserer Meinung nach nicht speisen, dazu gab es hervorragenden Wein und wildeste Mafiosigeschichten.

Fazit : Traumhafte Routenmöglichkeiten, fast kein Verkehr, super Wetter, kulinarische Höhepunkte und freundliche Menschen - wir kommen sicher wieder!

Bericht Sandra und Peter