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Salzkammerguttrophy 2011 - Strecke E 37,9 km 1114 hm

Bericht von Felix Niederschick


Bei traumhaftem Sonnenschein und etwa 30 Grad um exakt 11.45 fiel der Startschuss zur Strecke E der Salzkammerguttrophy 2011. 37,9 km und 1.114 hm wollten bezwungen werden. Mehr als 300 Starten klickten in die Pedale und pedalierten über die Startlinie. Beim ersten Anstieg auf den Rehkogel zog sich das Feld relativ rasch auseinander. Ich konnte mich im guten Mittelfeld platzieren und kam anfänglich mit der brütenden Hitze relativ gut zurecht. Auch die erste Downhillpassage, die viele Fahrer zum Abstieg zwang war kein großes Problem. Weiter gings hinauf zur Ewigen Wand, in der viele Zuschauer für zusätzliche Motivation sorgten. Die größte Herausforderung dabei waren die zwei unbeleuchteten kurzen Bergstollenpassagen. Danach endlich etwas Entspannung auf der ersten langen Abfahrt. Noch einmal kräftig trinken, in Lauffen würde ja mein Bruder, Philipp, mit 2 Trinkflaschen warten. Doch beim Überqueren der Traunbrücke machten sich die ersten Anzeichen der Hitze bemerkbar, leichte Krämpfe. Die letzten Schlucke aus den Trinkreserven waren verbraucht und die Verpflegungszone war auch bereits in Sicht. Perfekt! Doch von Philipp fehlte jede Spur. Also ohne weiteres Trinken in den zweiten, längeren Anstieg. Verblüffenderweise konnte ich trotz häufiger werdender Krämpfe einige kurze Passagen mit Fahrern der Strecke A mithalten. Bei der oberen Verpflegungsstation griff ich zu einer halben Banane und einem Schluck Red Bull. Noch etwa 250 hm waren zu bewältigen. Am höchsten Punkt jedoch gab es für mich kein Verschnaufen, hochschalten und in die Pedale treten! Wieder einige Plätze vorrücken war die Devise. Bergab noch einige schwierige, jedoch äußerst schmackhafte Passagen, leider durch Einradfahrer ausgebremst. Obendrein machten sich auch die Muskeln im anderen Fuß bemerkbar und wollten nicht mehr. Nicht mit mir. Nur noch einige Kilometer, aufgegeben wird nicht. Durchbeißen und weiter! Je näher ich zum Ziel kam umso mehr Zuschauer tummelten sich am Rand und sorgten für den letzten Kick. Entgegen aller Logik und Vernunft: je mehr die Beine zuckten und muckten, umso härter trat ich in die Pedale. Der letzte Kilometer, aerodynamisch auf den Lenker gelegt, die letzten Kurven gemeistert, einige Stufen, hunderte begeisterte Zuschauer im Zielraum und endlich –