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Einmal Hölle und zurück - Goisern 2011- so wars!

Einmal Hölle und zurück....
So lautete der langjährige Titel der Salzkammergut-MTB-Trophy über die lange Strecke mit 211 km und unglaublichen 7049 Höhenmetern!
Auch heuer wieder mit reger Beteiligung unserer fleißigen Teamrider!



Einmal Hölle und zurück..!

So lautete der langjährige Titel der Salzkammergut-MTB-Trophy über die lange Strecke mit 211 km und unglaublichen 7049 Höhenmetern! Auch heuer wieder mit reger Beteiligung unserer fleißigen Teamrider!
Mittlerweile scheint die Strecke zur Normalität verkommen zu sein, nehmen doch gleich über 400 Starter die Distanz in Angriff und schaffen es auch erstaunliche 70% ins Ziel. Damit scheint die Begründung für das Verschwinden des Höllentitels gegeben zu sein. Somit wird die Distanz lapidar als A-Strecke bezeichnet (wofür steht eigentlich das A wie Angaserstrecke oder A wie Angststrecke oder A wie A....lang?) Wie auch immer, ich persönlich finde die Strecke immer noch höllisch lang und Angst einflößend, schließlich weisst du nie, ob nicht der Mann mit dem Hammer spätestens irgendwo am 30% steilen Hallstätter Salzberg auf dich einschlägt und zum ewigen Schieben verdammt..
Mit sehr gemischten Gefühlen gingen drei 4Sportler, Peter Letter, Bernhard Karl und meine Wenigkeit um 5 Uhr morgens (!) an den Start, für einen Spätvormittagsradler wie mich allein schon der pure Alptraum. Die Beine waren auch bis km 50 dementsprechend dick, erst als die Sonne ihre wärmenden Strahlen sendet, wirds nicht nur warm ums Herz, sondern die Arbeitswerkzeuge auch endlich leistungsfähig. Unser Plan war es, sowieso verhalten zu starten und das Feld von hinten aufzurollen, wo doch erfahrungsgemäß (Peters 5. Start!) die Masse zu schnell beginnt und hinten raus dementsprechend nachlässt. Ich vertraute voll und ganz dieser Philosophie und sie sollte sich auch bewahrheiten. Leider lief es bei el Präses von Anfang an schmerzvoll, hatte er doch die Sturzverletzung vom Grieskirchner 6-Stunden-Rennen im wahrsten Sinne des Wortes in den Knochen bzw. Muskeln, was ihn nach 2 Stunden zur Aufgabe zwang. Sehr schade, wäre die Form, wie in der Woche zuvor sichtbar, sehr gut gewesen!
Auf mich allein gestellt, versuchte ich das Tempo zunächst gleichmäßig zu halten, merkte aber sehr schnell, dass erst ab einer halbwegs vernünftigen Tageszeit (ca. 9 Uhr) die Sache zu rollen begann und ich schön langsam den Speed ohne großer Mehranstrengung erhöhen konnte. Auch die technisch zum Teil recht anspruchsvollen Abfahrten (rutschig!), waren an diesem Tag allesamt kein Problem. Sehr hilfreich war dahingehend natürlich auch das neue Gary Fisher Superfly Elite 100, mein allererstes Fully (für einen eingefleischten Hardtailer eine echte Revolution!)