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Ironman Austria Klagenfurt 2010

Ein langer Tag für die drei 4sportler, Gerald Franke, Mario Lohmüller und Romuald Schönfeld, welche sich aufmachten um in Klagenfurt -eiserne Männer- zu werden


Sonntag 4. Juli 2010, mehr als 2200 Athleten sind im Strandbad Klagenfurt am Wörthersee versammelt, um mehr oder weniger gemeinsam den Tag zu verbringen.
Mitten drin auch drei 4sportler welche sich der Herausforderung über 3,8km schwimmen, 180km Rad fahren und 42,195km laufen stellten.
Es ist der Tag des Ironman Austria in Klagenfurt.
Hier der Wettkampf aus Sicht von Gerald:
Nachdem der Startschuss etwas unerwartet früh ertönte, stürzte ich mich in den See. Nach dem nächtlichen Gewitter war der Himmel noch wolkenverhangen, und die Temperaturen entsprechend angenehm. Entgegen meinen Befürchtungen war das Gedränge im Wasser nicht vorhanden und ich konnte bald einen guten Rhythmus finden. Erst beim Einbiegen in den Lendkanal mit den letzten 900m begann ein fürchterliches Gedränge und an ein ordentliches Tempo war nicht mehr zu denken. Nach knapp 1:12 kam ich zum ersten Mal in die Wechselzone, für mich äußerst zufriedenstellend.
Auf den ersten Kilometern der Radstrecke war fürchterlich viel los, zweispuriger Kolonnenverkehr, also ab in die Überholspur und los. An den zwei Anstiegen der Radstrecke in Egg und am Rupertiberg jede Menge Zuseher, man fuhr im Spalier und wurde regelrecht hinauf getragen. Ab der zweiten Hälfte der ersten Runde lockerte sich das Feld auf und ich konnte ausschließlich nach meinem Gefühl das Tempo bestimmen. Am Ende der zweiten Runde mussten wir leider noch durch ein heftiges Gewitter jagen, mit Sturmböen, Blitz, Donner und Platzregen. Mit einer Radzeit von nicht ganz 5:06 erreichte ich zum zweiten Mal die Wechselzone. Nach einem Zwischenstopp im einer gemütlichen Pinkel Box, nichts wie raus auf die Laufstrecke.
Ich konnte gleich von Beginn an ein gutes Tempo einschlagen, was sich aber ziemlich früh als viel zu schnell heraus stellte. Leider war mein Energiespeicher ab ca. km 20 leer und ich entschloss mich auf Nummer sicher zu gehen und in einem gemütlichen long jog Tempo sicher ins Ziel zu laufen. Auch auf der Laufstrecke viele, viele Zuseher, welche einem die Motivation für den Marathon erleichterten. Nach dem Gewitter auf der Radstrecke verzogen sich die Wolken und es wurde zeitweise richtig schwül, was den Getränkeverbrauch enorm in die Höhe trieb.
Leider hatte ich beim Startschuss vergessen meine Uhr abzudrücken, und dies erst einige Minuten später nachgeholt, so wusste ich das ganze Rennen nicht genau, wie lange ich schon unterwegs war. Ein fataler Fehler. Da ich in der zweiten Laufrunde davon überzeugt war die 10h Grenze ohnehin nicht mehr knacken zu können, lief ich mein Sicherheitstempo bis zum Schluss durch. Erst beim Einbiegen in den Zielkanal registrierte ich, wie knapp ich an den 10h vorbei geschrammt war. Mit einer Marathonzeit von knapp 3:35 lief ich über die Ziellinie.
Nichts desto trotz bin ich total glücklich und zufrieden mit meinem Ergebnis. Diese Zeit hatte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können.
Zieleinlauf nach 10:01:42
Ganz herzlich bedanken möchte ich mich noch bei den vielen Freunden, welche am Streckenrand angefeuert und motiviert haben, es hilft ungemein, auch wenn ich für Reaktionen während des Bewerbs keine Energie habe, die Zurufe werden aufgenommen und spornen zusätzlich an.


Für die Statistik:
Name / Gesamtzeit / Platzierung Gesamt / Platzierung Alterklasse
Gerald / 10:01:42 / 261 / 27
Rommi / 10:57:15 / 721 / 77
Mario / 11:33:16 / 1035 / 226