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Gerald bei der TriMotion in Saalfelden

Auch heuer stellte ich mich der Herausforderung über 2km schwimmen - 80km Rad fahren und 22km laufen


Diese Distanzen sind bei der TriMotion in Saalfelden zu bewältigen. Hier ein Bericht von Gerald über den heurigen Bewerb:

Bei der Anreise am Freitag hatte ich schon die ärgsten Befürchtungen. Nur mehr 10°C Tages-Höchsttemperatur und strömender Dauerregen.
Doch am Samstag, dem Wettkampftag, dann in der Früh schon Sonnenschein. Die Bergspitzen waren mit frischem Weiß überzogen, es versprach ein sehr guter Tag für den Bewerb zu werden.
Punkt 13:30 fiel der Startschuss. 450 Athleten begannen die 2 Runden im kleinen Ritzensee. Von Beginn an eine Rangelei um die beste Linie, bei den ersten Wendebojen Stau. Am Ende der ersten Runde kam ich schließlich in einen guten Rhythmus, doch bis zum Schluss herrschte dichter Schwimmverkehr im Ritzensee.
Beim Ausstieg waren sofort helfende Hände zur Stelle, ein kurzer Blick auf die Uhr, 37Min für 2km, für mich zufriedenstellend.
Wechselsack geschnappt, rein ins Wechselzelt. Auch hier war sofort ein Helfer zur Stelle, der Sack wurde mir entleert und der Neo darin verstaut. Ich konnte mir sofort die Startnummer umbinden und den Helm aufsetzen. Die Schuhe gepackt und raus zum Rad. Es standen mir drei Runden am Rad bevor. Bereits auf der ersten Runde war ich nur am überholen. Die nächste zwei Runden steckte ich etwas zurück (da hat mich etwas der Mut verlassen, dieses Tempo bis zum Schluss durchhalten zu können), konnte aber auch hier noch einige Plätze gutmachen. Durch die abwechslungsreiche Strecke, immer bergauf, bergab, mit engen Straßen, vielen Kurven und zwei knackigen, kurzen Anstiegen waren die Kilometer schnell abgespult. Nach drei Runden, nicht ganz 80km und ca. 870Hm und 2h 15Min dann abbiegen in die Wechselzone. Der Radsplit nicht schlecht, aber mit etwas mehr Mut noch verbesserungswürdig. Das Rad am Ständer geparkt, den zweiten Wechselsack geholt und ab ins Zelt. Wieder waren sofort hilfreiche Hände zur Stelle. Also rein in die Laufschuhe, Kappe aufgesetzt und nichts wie los.
Aufs Laufen freu ich mich immer am Meisten. Es ist einfach meine Lieblingsdisziplin. Nach der Wechselzone erst mal einen 1/2km steil hinunter ins Ortszentrum. Dort war am Rathausplatz das Festzelt aufgestellt. Der Weg durchs Zelt ist einfach phantastisch, man läuft durch ein Spalier an Zuschauern welche begeistert anfeuern. Dann raus aus Saalfelden. Auch hier immer hügelig, teils auf Asphalt, teils auf Schotter. Am Golfplatz vorbei, durch Wald und freies Gelände. Nach 5km rein nach Maria Alm. Hier der Wendepunkt mit Moderator und Zusehern. Am gleichem Weg retour nach Saalfelden. Dort wieder durch das tobende Festzelt raus zur zweiten Runde. Im Zelt einfach Gänsehautfeeling.
Nachdem ich in der ersten Runde etwas mit meinem Magen und mit Seitenstechen gekämpft hatte, ging es mir in der zweiten Runde viel besser. Nach 22km und ca. 200Hm kam ich wieder endgültig zurück ins Ziel im Festzelt. Noch einmal durch die Menschenmenge im Zelt, dann durchs Ziel. Ein Laufsplit mit 1h 38Min, für die 200Hm ganz gut, aber sicher noch zu verbessern.
Die Uhr registrierte mich bei 4h 34Min 59sec. Um einiges schneller als ich erwartet hatte.
Rang in der Ergebnisliste: Gesamtrang 87 und Klassenrang 4
Am nächsten Tag dann die Siegerehrung bei einem äußerst üppig ausgestattetem Frühstücksbrunch.

Hier noch ein großes Lob an die Organisation und die vielen begeisterten Helfer. Es war wieder ein toller Bewerb.

Gerald F