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Bad Mitterndorf 01.06.2008 - So wars!

Sensationelles Wetter, so viele Starter wie noch nie zuvor und als Draufgabe eine neue Streckenführung mit Trail - das war der Grimming-Marathon 2006.Die 4Sports-Fahnen wurden natürlich auch wieder hoch gehalten und mit sehr guten Ergebnissen belohnt...


Bei fast hochsommerlichen Bedingungen nahmen 9 wackere 4Sports-Rider die teils neu angelegte Strecke der Trek-MTB-Challenge in Bad Mitterndorf in Angriff. Auf der 71 Km Distanz waren 3 unserer Fahrer mit respektablen Ergebnissen unterwegs. Die Teambetreuung übernahm el Pedro höchstpersönlich!!

Sandra Lettner - 4. Gesamtrang / 4. Klassenrang / Zeit: 4:10:56
Manfred Ortbauer 78. Gesamtrang / 35. Klassenrang / Zeit: 3:56:11
Anderl Steiner 149. Gesamtrang / 48. Klassenrang / Zeit: 5:12:02

Über die 43 Km Strecke strampelten 6 Rider ebenfalls mit teils Top-Ergebnissen:

Marion Leitner 8. Gesamtrang / 6. Klassenrang / Zeit: 2:29:40
Marion Brandstätter 15. Gesamtrang / 12. Klassenrang / Zeit: 2:32:05
Gerald Will 7. Gesamtrang / 1. Klassenrang / Zeit: 1:48:10
Georg Berndorfer 8. Gesamtrang / 5. Klassenrang / Zeit: 1:50:17
Manfred Dolezal 142. Gesamtrang / 49. Klassenrang / Zeit: 2:14:03
Heimo Leitner 281. Gesamtrang / 72. Klassenrang / Zeit: 2:57:02


Was sich bei seinem Rennen so alles abspielte, könnt ihr im folgenden Bericht von Mandi Dolezal lesen:

So wie im Vorjahr war auch heuer der Grimming-MTB-Marathon wieder der Auftakt zu meiner MTB-Rennsaison. Mit gezieltem Training gut vorbereitet und mit großer Vorfreude machte ich mich um 6.45 Uhr auf den Weg ins steirische Salzkammergut. Gegenüber dem Vorjahr war ich diesmal 1,5 Stunden vor dem Rennstart dort. Somit blieb genug Zeit zur Vorbereitung auf das Rennen.

Die Vorbereitung bestand wie immer mit der Abholung der Startnummer und des Zeitnahmechips. Dank guter Organisation des Veranstalters war dies in 2-3 Minuten erledigt. Danach bereitete ich das Bike auf das Rennen vor und nutze die Zeit bis zum Start zum ausgiebigen Einfahren auf den ersten 4 Kilometern der Rennstrecke.

Nach dem Einfahren stellte ich mich zeitig in die Startaufstellung. Aufgrund der vielen Starter, über 800, war dies auch nötig um einen halbwegs guten Startplatz in den vorderen Reihen zu ergattern. So stand ich dann wie in einer Sardinendose gut 25 Minuten in der prallen Sonne. Nicht nur deshalb war ich heilfroh als um 10 Uhr der Startschuss fiel. Gleich am Start wurde es sehr eng. Ohne Feindberührung schaffte man die ersten Meter nicht. Wie immer fuhr ich gleich am Rand um drohenden Kollisionen zu entgehen. Prompt krachte es dann auch schon am ersten Kilometer ein paar Reihen hinter mir.

Mit gutem Tempo schaffte ich es gleich bis zum ersten Anstieg viele Fahrer zu überholen. Auch am Anstieg selber konnte ich noch einige Mitstreiter überholen. Ein kurzer Blick auf die Pulsuhr zeigte, dass ich meinen Drang nach vorne ein wenig einbremsen sollte. Schliesslich ware ja noch 40 Kilometer abzustrampeln. Das erste Schiebestück nutze ich ein wenig zur Erholung, ehe es dann wieder mit über 160 Puls auf der Tauplitzstraße weiter bergauf ging.

Kurz vor der ersten Abfahrt drückte ich noch mal drauf um eine gute Ausgangssituation für den sehr steinigen und daher extrem schwierig zu fahrenden Downhill zu schaffen. Die kniffligste Passage mit einer kurzen, mit vielen Steinen und Wurzeln gespickten Abfahrt verlangte viel Mut. Glücklicherweise ging trotz hoher Überschlagsgefahr alles gut. Eine dicht hinter mir fahrende Bikerin hatte nicht so viel Glück und flog fast an mir vorbei. Sie blieb aber unverletzt und überholte mich sogar bei der folgenden Abfahrt von der Tauplitzalm. Bei dieser Abfahrt, mit teilweise über 60 Km/h auf Schotter verbremste ich mich in einer Kurve und öffnete somit einigen Verfolgern Tür und Tor. Am Asphaltstück kämpfte ich mich wieder heran und schaffte es mit zwei Fahrer in den engen Kehren auszubremsen.

Das folgende Flachstück zur Kulm-Schiflugschanze nutze ich zur Vertilgung des ersten Riegels. Bei der Labe nahm ich noch einen kräftigen Schluck Wasser um für die anstehende Bergwertung gut gerüstet zu sein. Nun hieß es 800m lang auf der bis zu 24% steilen Steigung auf Schotter hinzuhalten. Viele begeisterte
Zuschauer links und rechts neben der Strecke feuerten jeden einzelnen tatkräftig an. Fast fühlte man sich so wie auf einer der berühmten Tour de France Bergetappen. Meine Beine waren noch sehr gut und so kam ich problemlos voran. Am Ende der Bergwertung hatte ich drei Plätze gewonnen. Danach ging es kurz bergab zur Erholung. Beim nächsten kurzen Anstieg tauschte ich bei unserem Teambetreuer die leere Trinkflasche gegen eine volle. Bei dieser Hitze war trinken das oberste Gebot.

Es folgte wieder eine Abfahrt auf Asphalt und ein kleiner Trail durch den Wald. Im folgenden Anstieg ließen die Kräfte meiner Beine ein kleinwenig nach. Von mittleren auf das kleine Kettenblatt ständig wechselnd kämpfte ich mich diesen eigentlich gar nicht so steilen, aber dafür langen Anstieg hinauf. Ein kleines Zaubermittel half auch noch mit –