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Sonne satt, Berge ohne Ende und kein Verkehr - unser Trainingslager auf Zypen!

Nachdem unsere Trainingslager der letzten 3 Jahre auf der sogenannten Sonneninsel Mallorca im Regenchaos versunken sind,haben wir (Sandra,Karin,Wolfgang und Peter)uns heuer einmal in neue Gefilde aufgemacht.Unsere Wahl fiel auf Zypern,und diese Entscheidung sollte sich als goldrichtig herausstellen.


Zypern - die Insel der einsamen Traumstraßen, Kaffeeverweigerer und Frühzubettgeher

Zugegeben, die Anreise am 05. März mit Abflug um 23.45 Uhr in Wien hätte durchaus angenehmer gestaltet werden können, denn um 03.00 Uhr Ortszeit in Larnaka angekommen waren wir ordentlich geschafft, aber nach ein paar Stunden Schlaf war diese Strapaze sofort vergessen!

Sonne, + 20 ° und strahlend blauer Himmel - die täglich von zu Hause aus recherchierten Wetterprognosen schienen sich zu bewahrheiten! Nach einem ausgiebigen Frühstück im Cyprus Village in Tochni, einem ersten Zusammentreffen mit dem Orakel von Tochni, das uns Böses vorhersagte und einem kurzen Abstecher mit unserem Mietauto nach Limassol (wir wollten den Zyprioten nicht zumuten, dass Wolfgang ohne Kontaktinsen die Insel unsicher macht) haben wir uns für ein kurzes Einrollen auf die Räder geschwungen. Schon die erste ca. 2stündige Ausfahrt versprach einen wunderschönen, verkehrsarmen aber windgeprägten Urlaub. Gespannt auf das Abendessen überbrückten wir die Wartezeit darauf mit einer im - Supermarkt- (ca. 20 m2 groß, aber gut durchsortiert) erstandenen Jause, denn die 2. Taverne (neben der, die zu unserem Quartier gehört) lag noch im Winterschlaf, was uns anfangs aber nicht beunruhigte. Nach einem wirklich guten, typisch Griechischen Abendessen legten wir uns sehr früh (ohne unangenehmen Sättigungsgefühl) zu Bett, damit wir den nächsten Tag maximal ausnutzen konnten.

Alle unsere Erwartungen hinsichtlich des Radfahrens wurden bei Weitem übertroffen: zahlreiche Startmöglichkeiten von unserem Quartier, wunderschön angelegte Bergstrassen, Sonne und Temperaturen, die -kurz/kurz, gänsehautlos zuließen! Anfangs dachten wir, die Touren wäre einfach nur glücklich gewählt: stundenlang überholte uns kein Auto, keine Radfahrer - wir radelten auf perfektem Asphalt durch eine abwechslungsreiche, eindrucksvolle Landschaft. Wir dachten aber auch wir hätten einfach nur Pech keine Taverne mit einen ordentlichen Kaffee zu finden. Beide Annahme haben sich aber voll bewahrheitet! Zypern ist das Schlaraffenland für Rennradfahrer und die Insel der Nescafeliebhaber bzw. Espressohasser. Und obwohl uns das Orakel von Tochni, seinesgleichen Chef der Bikestation von - Cypern Bike in Tochni prophezeite, dass wir ohne erfahrenen Bikeguide nie wieder nach Hause finden würden, sind wir überraschenderweise sogar ohne Karte wieder in dem nette, beschauliche, kaffee- und mehlspeisenlosen Dorf Tochni angekommen.

Wir liefen eher Gefahr, an Koffeein- und Zuckerentzug zu krepieren! Trotz des leergefahrenen Tanks unseres Ford Fiestas konnten wir keine würdige Kaffeequelle ausfindig machen! Die Zuckerquelle befand sich Gott sei Dank in raderreichbarer Nähe! Somit war ein Überleben, trotz häufigen Fehlens der Salami beim Frühstücksbuffet, gesichert! Eine Gewichtszunahme wie in vergangenen Trainingscamps auf Mallorca war ja auch nicht erstrebenswert!

Die Wahl des Urlaubszieles hätte besser nicht sein können, die Wahl der Unterkunft lässt auf jeden Fall eine Verbesserung zu! Obwohl Tochni als Ausgangspunkt für die Touren perfekt ist, haben wir das -Après Bike-, nämlich in der Sonne sitzend, kaffeeschlürfend, kuchenschlemmend über die Heldentaten der vergangenen Ausfahrt zu philosophieren, stark vermisst. Leider ließ die Qualität der Appartements auch kein heimisches Wohlfühlen zu.

Trotzdem war es für Peter und mich, auch dank der netten Gesellschaft von Wolfgang und Karin ein sehr schöner, erholsamer Urlaub! Wichtig ist zu wissen, dass die meisten bzw. schönsten Kilometer in den Bergen zurückgelegt werden. Die Anstiege sind jedoch relativ sanft, d.h. je nach Trainingszustand reicht eine normale Übersetzung (liebes Orakel von Tochni, solltest Du diese Zeile lesen, ich kenne jemanden der Unmögliches möglich machte und mit der Scheibe die -Mauer von Sanida- bewältigt hat). Wenn man aber nicht zu jenen gehört, die eine Trittfrequenz von über 50 Umdrehungen verabscheuen, sollte man in Erwägung ziehen, ein 27er Ritzel zu montieren oder in eine Compakt zu investieren.
Bericht,Sandra