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Kirchschlag - extrem couching oder Pabstbesuch?? Granitmann 07 Bericht Tommolino

10 Grad, Nebel, Wind und Nieselregen oder mit anderen Worten, ein herrlicher schottischer Sommertag um ein bisschen an der frischen Luft zu sein:


Das Wochenendprogramm ließ im Grunde nur zwei Alternativen neben Couch und geheizter Wohnung zu: Entweder zum Papst nach Mariazell oder zum Granitmann nach Kirchschlag. Nach langem Überlegen hat sich bei mir Kirchschlag durchgesetzt und so habe ich aufgesattelt, um durch die tief hängende Wolkendecke zu den Nachbarn nach Kirchschlag zu reiten.

Ein Großer unserer Zunft hat es kürzlich so schön formuliert: :alles ist nichts, wenn sich dein Geist einfach nicht befreien kann:. Trotz widriger Verhältnisse mit erfrischenden Temperaturen und Wasser von oben und unten (zumindest für die Läufer) ist es 30 Einzelstartern und mehr als 60 Teams gelungen den Geist erfolgreich zu befreien und den 12. Granitmann in Kirchschlag zu absolvieren.

Die feine Veranstaltung über den Dächern von Linz besteht aus einem MTB Uphill Rennen über 5,6 Kilometer und einer Laufstrecke von 8 Kilometern (für weniger leidenswillige Zeitgenossen oder Neueinsteiger bieten die Kirchschlager auch noch eine kürzere Fun Strecke an). Diese Mixtur garantiert in jedem Fall eine pfeifende Lunge, einen Laktatrausch und spätestens bei der ausgezeichneten Pastaparty beim Maurerwirt ein zufriedenes Grinsen.

Aus 4Sports Sicht standen die üblichen Verdächtigen am Start oder als Einpeitscher am Streckenrand. Einziger Überraschungsgast des Tages war Roland, der nach (fast) eigener Aussage sein mehrmonatiges Ferialpraktikum beim Tretbootverleih in Lignano beendet hat. Sein Auftauchen bedeutet wohl das Ende des dolce far niente und damit wieder leichte Anspannung im Starterfeld. Ab und zu soll es nämlich vorkommen, dass Mr. Wurm der wilden Horde aus der anderen Richtung entgegenkommt, nachdem der Startschuss gefallen ist.

In Kirchschlag ist das nicht passiert und Roland musste im Einzelbewerb nur dem Vorjahresgranitmann Christian Schwentner den Vortritt lassen.

Die Serie der Stockerlplätze haben die schnellsten Welser Lehrer Kerstin und Gerald Will (mit dem ersten Platz in der Mixkategorie) und Sandra mit Läuferin Birgit Labmayer (erster Platz in der Damenkategorie) fortgesetzt. Sollte sich am Leistungsvermögen unserer Stockerlläufer und Fahrer wenig ändern und der Veranstalter seine Siegerpreise beibehalten, dürfte sich in den nächsten Jahren eine schön gepflasterte Hauseinfahrt für den einen oder anderen ausgehen.

Die übrigen 4Sportler, nämlich Markus und ich, haben nicht ganz zum sportlichen Erfolg beitragen können. Leider konnten wir unsere Läufer nicht in eine bessere Position bringen, was mir persönlich egal ist, weil Spaß hat es trotzdem gemacht. Dafür haben wir bei der Tombola Glück gehabt. Ganz nach dem Motto - es ist für jeden etwas da -, hat sich unser Tisch unter Siegersteinen und Tombolapreisen gebogen. Und wer wissen will, wie gut ein Frühstückskaffee aus einem Trinkschlauch schmeckt, der aus jedem Becher oder jeder Flasche ein Trinksystem macht, der muss nächstes Jahr nach Kirchschlag kommen und nach dem Rennen sein Glück bei der Tombola versuchen.

Danke dem Veranstalter und den vielen Helfern für ein tolles Rennen. Wir freuen uns auf nächstes Jahr. Herzliche Gratulation an alle Teilnehmer, erste bis dritte Sieger und insbesondere der Granitfrau 2007 Eva Reisenberger und dem Granitmann 2007 Christian Schwentner.