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Von Schiebepassagen, Geschenkkörben und flexiblen Rennleitern - Pruggern 07

Am Samstag, 28. Juli läutete für unsere Teamrider Kern Markus + Tanja, Gerald Will + Kerstin,Marion Leitner und Sandra Lettner der Wecker schon frühmorgens, der Wecker: auf - und ab nach Pruggern / Gröbminger Land.


Der Wetterbericht versprach ideale Bedingungen, unsere Fahren waren heiß auf Rennkilometer (nachdem auch das Streckenprofil lt. der Homepage des Veranstalters dem unseres Trainingsgebietes nahe kam) - ja es wurden sogar Spekulationen auf Platzierungen angestellt, die sich dann aber nur teilweise erfüllten....

Um 07.06 Uhr, nur 9 Minuten vor der vereinbarten Zeit, kamen die Wills gut gelaunt und äußerst frisch wirkend (keine Restmüdigkeit in den Augen!), um mich abzuholen - vielen Dank nochmals für die Mitfahrgelegenheit!!

Kurz noch den Betreuungspunkt für Kerstin abgecheckt und schon waren wir in Pruggern angekommen. Bereits 20 Min. vor dem Start wollte ich mich aufstellen - diese Disziplin schien jedoch nicht außergewöhnlich, waren doch mir scheint schon alle vor mir da!

Gerald durfte aufgrund seiner guten Platzierungen vorne stehen, Markus hatte es bis in die Mitte geschafft, nur ich war doch ziemlich weit hinten. Die ersten 500 m waren neutralisiert, ich trat ordentlich in die Pedale, um ein paar Plätze gutmachen zu können. Der erste Anstieg - und der einzige lt. Höhenprofil bei der Small Strecke, wurde zusehends steiler, schon bald musste man die Höhenmeter schiebend zurücklegen. Aber was solls dachte ich/wir, dann gehts ja die restlichen ca. 30 km gschupft ins Ziel.... aber so kann man sich täuschen! Mindestens 10 weitere Male hieß es runter vom Rad, rauf auf den Hügel!
In den Flachpassagen war keine Zeit um die Beine hängen zu lassen, Meter machen war die Devise! Mindestens 10 Mal dachte ich, was für eine beschi....ne Strecke, wo sich doch rundherum die schönsten Berge befinden?!

Zuverlässig wie immer, reichten uns Kerstin und Tanja auf der Hälfte der Strecke unseren Proviant - es ist immer wieder eine große Freude, lachende Gesichter zu sehen und motivierende Anfeuerungsrufe aufzusaugen! Nachdem ich gleich zu Beginn die schnellsten Damen überholt hatte, ahnte ich, nur Unterbuchschachner Lisi dürfte noch vor mir sein - und sie startete auf der Small Strecke. Immer wieder erblickte ich das leuchtende Grün des Trikots der führenden Damen auf der Kurzdistanz, jedoch war einfach kein Hinkommen, schneller schieben ging nicht (180 Puls), schneller runter ging nicht (sich quer stellende Männer wussten dies zu verhindern), schneller in der Flachen ging nicht (180 Puls, kein Hinterrad). Nach ca. 2.23 war ich beim Start/Ziel in Pruggern durch - jetzt lag noch 1 Berg mit ca. 1.300 hm vor mir.Endlich Rad fahren - dachte ich! Doch wieder musste ich mich eines Besseren belehren lassen: nach ca. 1 km Asphalt - Pfeil nach links schieben. Das Ganze wiederholte sich noch einmal und dann durfte ich, Gott sie dank, endlich fahren!
Ein sehr schöner, teilweise sehr schwieriger Downhill hat mich für die hm belohnt - so wie es sein soll! Ich konnte es bis ins Ziel nicht glauben - schnellste Dame auf der Classic! Und was gibt es Schöneres nach einer derartigen Anstrengung: natürlich ein Bierchen mit Freunden! Dank meiner urmühlviertler Konstitution war ich dann auch noch fähig zur notwendigen Rad- und Körperwäsche, schnell genug zur Siegerehrung zu erscheinen, einen Geschenkkorb abzuholen, mich mit dem Sieger der Herren Classic (Nimpf Jakob) nochmals aufs Podest holen zu lassen und eine Magnumflasche Schlumberger Sparkling entgegen zu nehmen - was für ein toller Tag! Auch war die Freude groß, da ich unmittelbar nach der Zieleinfahrt erfuhr, Gerald Will: 2. Platzierter der Small Distanz. Dass der Rennleiter in Kooperation mit Fahrern (?) (ohne Gerald) dann anders entschied, tat unserer guten Laune keinen Abbruch!
Wahrscheinlich hatte auch er (Rennleiter) nix gegessen und gleich nach der ersten Zielankunft ein Bier getrunken?! Platzierungen darf man einfach nicht überbewerten, viel wichtiger schien uns die Kritik, die Essenssachen im wohlgemeinten Geschenkkorb mit Flüssigem auszutauschen (woraufhin wir gleich eine Einladung zu einem Bierdepot an unbekannter Adresse erhielten....). Markus war wieder der Pechvogel des Tages: ungestüme Fahrer veranlassten ihn dazu, in Absperrungen hineinzurasen und ein Kettendefekt verhinderte dann endgültig eine zufriedenstellende Platzierung.

Der Veranstalter war sichtlich bemüht, die Rahmenbedingungen für die Fahrer perfekt zu gestalten, jedoch sollten sie, meiner Meinung nach, die Streckenführung unbedingt überdenken!
4. Platz Gerald Will 1.59.08
36. Platz Markus Kern 2.09.07
1. Platz Sandra Lettner 4.45.51
6.Platz Marion Leitner 2:46:46,