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Von endlosen Höhenmetern - gemeinen Plattfüssen und müden Beinen - Kitzalp 07 so wars!

Der Kitzalp Marathon zählt ja mittlerweile bereits zu den absoluten Klassikern und Higlights der heimischen Marathonszene. Höhenmeter satt (3800) - super Organisation, und ein Starterfeld mit den besten der besten aus der internationalen Marathonszene. Heuer zb. Leonardo Paez - führender des MTB Marthon Weltcups, Thomas Dietsch - Ex Weltmeister und regierender französicher Meister, Mauro Bettin - 2. im Marathon Weltcup, Alban Lakata, Heinz Verbnjak und, und und....! Das macht schon Spass mit solchen Superstars gemeinsam am Start zu stehen! Wie es uns ergangen ist - hier stehts!


Kerstin und Geri, die schon am Freitag Nachmittag ins schöne Kirchberg in Tirol angereist waren, konnten sich schon, nach den üblichen Vorbereitungen, bei der Sprint-Veranstaltung auf den bevorstehenden Bewerb einstimmen.

Wir, Marion, Sandra, Peter und ich, King George reisten erst Freitag Abend bei Regen und wolkenverhangenen Bergen an. Naja, nicht unbedingt das was wir, die Kollegen des berühmt berüchtigten Sunshine Teams, uns wünschten.

Schon am Freitag eliminierte sich die Konkurenz. Allen voran Leonardo Paez (Kolumbien) der derzeitige Marathon Weltcup Führende, brach sich scheinbar beim Einfahren die Hand.

Am Samstag, relativ pünktlich, um 9 Uhr war der Start für alle Distanzen.

Den mit Abstand kürzesten Einsatz dieses Tages hatte Sandra Sie wurde in einer Selbstmordatentäterähnlichen Vorgehensweise schon nach ca. 2 min. zu Sturz gebracht und konnte die Verfolgung des Selbigen aufgrund eines Laufraddeffektes nicht mehr
Aufnehmen. Angeblich ist er einer der 5 in Glasgow festgenommenen. Gott sei Dank hatte er in Kirchberg nur einen Testanschlag zu erledigen und im Rucksack nur eine Trinkblase und keinen Atombombenprototypen.

Sandra blieb, abgesehen vom anfänglichen Schock, unverletzt - eilte sogleich den zweiten Berg hinauf und half Marion tatkräftig beim Austeilen des Proviants für die nächsten Höhenmeter.

Geri, Peter und ich kamen aber vorher noch in den Genuss - von Kerstin - jetzige Will - eine Flasche zu bekommen.

Geri, befügelt durch die Hochzeitsnacht und der Hochzeitsreise, kämpfte sich schon beim Start in die erste Reihe und so ging es auch weiter für Ihn. Er flog den ersten Anstieg förmlich hinauf und stürzte sich in den Ehrenbach- Trail um den zweiten Anstieg in Angriff zu nehmen.

Letztendlich wieder einmal ein super Rennen von Gerald - mit einer tollen Platzierung, Gesamt 6. und in seiner AK 3. Platz.

Nochmals herzliche Gratulation an dieser Stelle.

Peter, beflügelt durch das berggemsenartige Höhenprofil des Kitzalp Bike fand seine schnellen Beine wieder und konnte letztendlich nur vom Pannenteufel gestoppt werden.

Dieser schlug auf der Abfahrt vom dritten Berg zu und zwang Peter sein Bike, zuerst von 40 auf 0, mit einem Plattfuss vorne an den Seitenrand zu manövrieren ohne dabei zu Sturz zu kommen. Leider gelang es ihm nicht den Plattfuss zu beheben und machte sich auf den Weg - zu Fuss und seine Rennmaschine schiebend hatte er ohne es vorher zu wissen einen eleganten Fussmarsch von weit über einer Stunde vor sich.

Erst als er beim Zeughaus der freiwilligen Feuerwehr von Aschau ankam , war Hilfe in Form von Fritz - seines Zeichens Oberbrigadiersschlauchbeauftragten und zudem jetzt Peters neuem bestem Freund in Sicht!

Fritz, ein scheinbar bis dato noch unbekannter Rohdiamant, fasste sogleich ein Einsatzfahrzeug aus und fuhr Peter zurück nach Kirchberg.

Fritz, an dieser Stelle - herzlichsten Dank.

Ich, King George, dachte mir währen der neutralisierten Phase, dass ist mein Tag.

Ja, das war aber schnell vorbei, denn der erste Berg ging eher zäh und durchwachsen los und als mich an diesem die spätere Damen-Siegerin der langen Distanz einfach stehen ließ war mir klar warum mich vorher schon Schwadronen von Bikern überholt hatten.

Die Beine waren Schuld - grins - eh klar.

Da ich wusste, dass mich Marion und Sandra am nächsten Berg erwarten würde, blieb ich im Sattel und der perfekten Betreuung wegen - Marion und Sandra waren immer wieder, wie Berggemsen so schnell, am nächsten Anstieg und harrten der Dinge um mich mit Lobgesängen zu hypnotisieren und mich die noch verbleibenden Höhenmeter vergessen ließen.

Es ging dann eben von Berg zu Berg einfach besser und besser und war dann im Ziel doch sehr zufrieden mit meiner Zeit.

Nochmals herzlichen Dank an die 3 Mädels - ihr wart meine Motivation (vorrangig natürlich Marion) im Sattel zu bleiben, herzliche Gratulation an dich Geri.

Bericht Georg