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Tour Mont Blanc, Tag 3

Eine der schönsten MTB Touren die es gibt - die "Umrundung" des Mont Blanc. TAG 3. Die restlichen Etappen unter der Rubrik "Alle Toureninfos"


Tag 3. Dienstag, 24.7.2006 Les Chapieux nach Les Contamines.
Gesamtzeit ca 6 h, Fahrzeit ca 4 h 45 min für 65 km und 1700 hm.

Nach überstandenem Schnarchkonzert im Chalet-Lager starteten wir wir immer um 9 Uhr 30 zur 3. Tagesetappe.
Heute stand eine (fast) reine Asphaltetappe am Programm, was aber nach der Tragerei von gestern eine willkommene Abwechslung brachte.
Die etwa 1stündige Auffahrt auf den legendären Tour de France Pass - Cormet de Roseland auf 1960 hm bescherte uns einen atemberaubenden Rundblick auf die Bergwelt Hoch-Savoyens. Die High-Speed Abfahrt führte uns vorbei am türkisblauen See in Richtung Beaufort (750 hm). Einzig Georg wählte die teilweise unfahrbahre Singletrail-Variante ins Tal.

Nach einer Stärkung in einer Partisserie die einer kulinarischen Gemeinheitheit gleich kam, begeben wir uns bei brütender Hitze auf den fast endlosen Anstieg zum Col de Joly (20 km, 1980 hm)
Der Blick auf den Mont Blanc wurde uns durch bedrohlich dunkle Wolken, welche das bevorstehende Inferno ankündigten, vermiest.

Nach kurzer Pause stürzten wir in den staubigen Schotter-Downhill nach Les Contamines (1150 hm), welche durch das angekündigte Inferno jäh unterbrochen wurde. Angsterfüllt flüchteten wir in den nahen Wald, in der Hoffnung den vermeintlich kurzen Schauer abzuwarten.
Dieser verwandelte sich jedoch innerhalb weniger Minuten in einen hochalpinen Hagelsturm, welcher den vormals einladenden Downhill in einen reissenden Sturzbach verwandelte.
Nach unendlich erscheinenden 30 minütigem Warten, machten wir uns völlig durchnässt und zitternd auf den Weg nach Les Contamines.

Glücklicherweise führte uns dieser Weg zu einem 3 Sterne Hotel mit Barbecue-Abend. Die supernetten Wirstleute quartierten uns in einem 8 Bett-Zimmer mit 2 Duschen, einem dringend notwendigem Wäschetrockner und eigenem Bike-Abstellraum ein, wo wir uns und unser, zum Teil völlig durchnässtes, Equipment wieder auf Vordermann brachten.

Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir dann in bester Laune über den guten Ausgang des Tages an der Bar. Hicks. Gestärkt durch das vorzüglich Abendessen, gingen wir noch in eine Pizzeria wo wir den restlichen Abend, engagiert diskutierend, bei einer Flasche Rotwein verbrachten.