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Von grauen Führungstrikots, grünen Veranstaltern"blauen "Bikern, und roten Feuerwehrmännern !Reichraming 06 - Bericht Florian

Ein farbenfrohes Spektakel sozusagen, welches sich am 15. August in der Nationalparkgemeinde abspielte. Doch nun alles der Reihe nach...


Bereits zum 10. Mal wurde die Nationalparkgemeinde Reichraming zum Austragungsort des Hrinkow Hintergebirgsmarathon, welcher zugleich die fünfte und vorletzte Station der Briko Top Six Marathon Serie darstellte.
Natürlich ließen sich dieses Event, dass eigentlich eher einem Strassenrennen ähnelt als einem Mountainbike Marathon, da 100% der Strecke Forstwege und Asphalt darstellen, auch einige 4 Sports Biker nicht entgehen. Mit am Start vom 4 Sports Cycle Team waren Gerald Will, Markus Kern, Herbert Braunreiter und ich, Florian Huber, auf der Medium Strecke und Markus Baumann startete als einziger 4 Sportsler auf der Extrem Distanz.
Geri fuhr ein einzigartiges Rennen. Von Beginn an war er in der Spitzengruppe vertreten und sicherte sich mit einer grandiosen Attacke am letzten kurzen Anstieg den 6. Gesamtrang, was zugleich Rang 3 in der AK II bedeutete. Mit dieser sensationellen Leistung schlüpfte Geri in das Gelbe Trikot des Gesamt Führenden in der Top Six Gesamtwertung. Herzlichen Glückwunsch zur erbrachten Leistung und viel Glück für das letzte Rennen am Traunstein. Markus Schnacky Kern und Herbert Braunreiter waren leider vom Pannenteufel verfolgt. Beide konnten aufgrund eines Plattens leider ihre Ziele nicht erreichen. Im Gegensatz zu den beiden Unglücksraben gelang mir, Florian, ein sehr gutes und für mich zufriedenstellendes Rennen. Ich belegte in der AK den 11. Gesamtrang, welcher mir einen Motivationsschub verpasste und auf eine gute Herbstsaison hoffen lässt.
Toll lief es auch für unseren Langstreckenfahrer. Er belegte Rang 10 in der AK I und war mit seiner Leistung sichtlich zufrieden.
Im Ziel waren wir dann alle nach ca. 2 h Tempobolzerei ziemlich gekennzeichnet und die blauen Beine gaben einen netten Farbkontrast zu unseren orangen Trikots ab. Für manche fühlten sich die Beine sogar wie zwei ungewegliche Baumstümpfe an.
Das Veranstalterteam rund um Alexander Hrinkow bot den Mountainbikern einen super organisierten Marathon. Genügend Labestationen auf der Strecke und eine tolle Labe im Ziel boten ausreichend Obst, Riegel und div. Kuchen um den ersten Hunger der Biker zu stillen. Das grüne Veranstalterteam war nicht nur um das leibliche Wohl der Athleten bemüht, sondern sorgten auch für eine toll beschilderte Streckenführung und sehr aufmerksame Streckenposten von der dortigen Feuerwehr, welche ihre Arbeit äußerst gewissenhaft ausführten und daher auch eine seltsam rote Gesichtsfarbe hatten. Von der Sonnenstrahlung konnte diese Röte wohl nicht kommen, denn mit Sonnenschein waren wir nicht gesegnet. Im Ziel stellten Geri, Kerstin und ich weiters fest, dass nicht nur die Mitglieder der Feuerwehr sondern auch jene des Schützenvereines mit der selben roten Geisichtsfarbe behaftet waren.
Alles in allem kann man sagen, dass der Hintergebirgsmarathon sicherlich ein Fixtermin im Rennkalender eines Bikers ist. Einerseits ist er eine ideale Möglichkeit für Einsteiger um einmal Rennluft zu schnuppern, da die Strecke fahrtechnisch wenig anspruchsvoll ist, andererseits gibt er ambitionierten Bikern die Möglichkeit sich in einen wahren Geschwindigkeitsrausch zu versetzen.