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Silber für unsere 4 Sports "Oldboys" bei den 24 Stunden von Regau!! - Bericht Gery

Von Kalorienzählern, Rundenherunterschraubenden Mechanikern und 24-Stundendauergrillen - die 24 Stunden von Regau!!


Die Motive für die Teilnahme an einem MTB-24-Stundenrennen sind so vielfältig wie die Theorien über das optimale Training.
Für die einen ist es die Chance, endlich einmal alle neun Oakley M Frame Scheibentypen in einem einzigen Rennen zu verwenden. Andere nutzen die Gelegenheit, die sehr intime Beziehung zu ihrem Polar Kalorienzähler zu intensivieren. Manche wiederum wollen ganz einfach die Powerbarkapazität ihres Magen-Darm-Traktes ausreizen. Ganz oben auf der Hitliste steht aber das unbändige Bedürfnis zu wissen, wie ein kühles Glas Bier nach 24 Stunden Dauerbiken wohl schmeckt. Damit wäre wohl meine Beweggründe für dieses Rennformat offengelegt.
Man kann sich jetzt Gedanken über die Motive von Peter, Stefan und Wurmi machen, die gemeinsam mit mir im 4sports 4er-Team starteten.
Georg, im 2er Team mit Christian Lindner am Start, hat seine Zielsetzung klar definiert: 4 mal 3 Stunden Grundlagentraining. Wer Georg kennt, weiß natürlich wie dehnbar seine Sichtweise von Mountainbiken unterhalb der anaeroben Schwelle ist.
Ebenso klar war die Motivation von 4sports-Mechanikermeister Fritz: Er zog es vor als Solorider mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks seine Runden herunterzuschrauben, als sich im Supportzelt 24 Stunden lang mit blockierenden XTR-Scheibenbremsen und dergleichen zu befassen.
Zum Rennen:
Fritz beendete seinen kühnen Soloritt als 11. in der Altersklasse. Herzlichen Glückwunsch!
Georg und Christian ritten auf dem hervorragenden 4. Platz in der 2er-Team-Wertung durchs Ziel. Eine Kategorie, die sehr stark besetzt war. Die Leistung ist besonders hervorzuheben, da die 8 mal 3-Stunden-Taktik der beiden als Training für Bad Goisern gedacht war und sicherlich nicht die effektivste war.
Unser 4er-Taem ist von Anfang an hinter den Haudegen von DT Swiss Merida auf Platz 2 gelegen, wobei unser Rückstand nach 8 Stunden noch bei knappen 2 min 30 sek lag. Erst in der Nacht verloren wir dann pro Turn ca. eine Minute und beim Morgengrauen war das Paket, das uns Herr Stock und Konsorten aufbrummten auf gute 14 Minuten angeschwollen. Unser Ziel lautete ab nun, das Überrundungsgespenst zu bekämpfen. Wir lagen zwar gegen 6 Uhr Früh zum ersten Mal eine ganze Runde hinten, aber diese Schmach erweckte neue Kräfte in uns. So gelang es uns sogar, in den letzten sechs Stunden des Rennens den Rückstand auf knapp 13 Minuten zu reduzieren und in der gleichen Runde wie die Halbprofis von DT-Swiss-Merida zu finishen.
Übrigens das erste Bier nach dem Rennen war wohl das beste, das ich jemals getrunken habe.
Abschließend bleibt zu erwähnen:
Das Rennen in Regau hat wieder einmal bewiesen, welche gute und lockere Atmosphäre im 4Sports-Team herrscht, ohne die notwendige Professionalität für so ein Rennformat, was die Rahmenbedingungen (Zelt, Material, Verpflegung,,…