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Super Erfolg bei der Cape Epic für unser Team!!

Amateurinnen fahren den Profis um die Ohren -
Silber in Südafrika!


Damit haben Lisi Hager und Sandra Lettner nicht gerechnet: Die beiden ambitionierten Hobby-Bikerinnen aus Oberösterreich erkämpften beim Etappenrennen The Cape Epic in Südafrika den sensationellen zweiten Gesamtrang und ließen trotz gesundheitlicher Probleme manch Profi-Team hinter sich.

Freude über das Erreichte und Stolz über das Geleistete steht den beiden Athletinnen bei ihrer Ankunft in der Heimat ins Gesicht geschrieben. Im Zweierteam haben die Bad Hallerin Lisi Hager und die Welserin Sandra Lettner während acht harter Tage 920 km und 16.600 Hm auf dem Mountainbike absolviert und finishten nach knapp 48 Stunden Gesamtfahrzeit 1,5 Stunden hinter einem deutschen Profi-Team auf Rang 2. Insgesamt 1.046 Teilnehmer aus 37 Nationen, darunter 19 Damenteams, hatten sich der Herausforderung quer durch das Western Cape von Knysna nach Spier gestellt, bei weitem nicht alle jedoch das Ziel erreicht. Verletzungen, Überanstrengung und technische Probleme zwangen rund ein Viertel zur Aufgabe.
Umso bemerkenswerter ist der zweite Gesamtrang des rot-weiß-roten Damenduos, hatte doch auch dieses mit einigen Handicaps zu kämpfen:Sandra litt ab der dritten Etappe an einer Muskelentzündung im Knie, hatte bei jedem einzelnen Tritt Schmerzen und konnte an den Abenden jeweils kaum noch gehen, schildert Lisi das Martyrium ihrer Partnerin.Und ich hatte am vierten Tag einen Sturz, verletzte mich an Ellbogen und Hüfte. Auf den Rumpelpisten und in technischen Abschnitten konnte ich kaum den Lenker halten.
Umso größer der Triumph bei der fünften Etappe, als die Redakteurin der Mountainbike Revue und die Reisebüro-Angestellte nach vier zweiten Plätzen sogar einen Tagessieg mit stolzen elf Minuten Vorsprung auf das deutsche Leader-Team einfahren konnten.
Während die anderen führenden Damenteams mit Betreuern unterwegs waren, in Hotels schliefen und so beste Regenerationsmöglichkeiten hatten, waren die beiden Hobby-Bikerinnen auf sich allein gestellt.Wir haben im Zeltlager übernachtet, die knappe Zeit zwischen Zieleinlauf und Abendessen mit dem Putzen und Reparieren der Räder, dem Waschen der Wäsche und unzähligen notwendigen Handgriffen verbracht. Da blieb keine Minute zum Ausrasten, erzählt Sandra vom Rennalltag.
Dennoch fuhr die heimische Seilschaft vom ersten Tag an bemerkenswerte Vorsprünge auf die Verfolgerinnen heraus (das Guthaben auf die Gesamt-Dritten betrug im Ziel fast sechs Stunden), sodass die 35- und die 27-jährige die Etappen abschnittsweise richtig genießen konnten.Südafrika ist ein wunderschönes Land, da muss man einfach auch hin und wieder links und rechts schauen, so das Duo.
Ob die beiden 2007 wieder teilnehmen wollen, diesmal nicht als unterschätzte Nobodies sondern als Mit-Favoritinnen auf den Sieg? Mal sehen. Nächstes Jahr startet das Rennen schon im März, das macht die Vorbereitung für Amateure wie uns schwierig, weil man im Winter kaum draußen trainieren kann. Aber es war so beeindruckend in puncto Landschaft, Stimmung und Organisation, dass wir durchaus darüber nachdenken.

Wir gratulieren unseren Mädels ganz herzlich zu diesem Riesenerfolg - Bravo - unglaubliche Leistung!