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Testbericht Gary Fisher Mt. Tam 29 Stefan Gottinger

Testbericht Gary Fisher Mt. Tam 29". Von unserem Teamrider Stefan Gottinger.


Von unserem Teamrider Stefan Gottinger.

Nachdem mir die Ehre zu teil wurde, ein 29zoll-Testbike über mehrere Wochen einem ausgiebigen Testlauf zu unterziehen, möchte ich im folgenden meine zumeist überaus positiven Eindrücke schildern.

BIKE: Gary Fisher Paragon 29" mit Marzocchi MX Pro Gabel (Stahlfeder mit Luftunterstützung), XT/LX Mix, Bontrager-Anbauteile & Laufräder, IRC Mythos 2,1 front&rear, Übersetzung 44/32/22 zu 11-32. Gewicht mit 747-Pedalen: 11,8kg (selbst nachgewogen!).

Optik: Zu Beginn durchaus gewöhnungsbedürftig, vor allem aufgrund der Tatsache, dass das Testbike mit einem "medium"-Rahmen ausgestattet ist, bei welchem die großen Laufräder etwas überdimensioniert wirken.

Uphill: durch die großen Laufräder müssen kleinere Gänge als bisher gefahren, dies mag bei manchem den eindruck erwecken "langsamer" unterwegs zu sein, vor allem passagen die früher "gerade noch" mit dem 44er oder 32er gingen, verlangen jetz nach herunterschalten, weil "drüberdrucken eines hügels" tlw. nicht möglich ist bzw. zu unnötigem Kraftaufwand führen ein klarer nachteil liegt in der beschleunigung, die reifen wiegen mehr als 26er und die rotierende masse liegt weiter außen, andererseits ist das gewicht in etwa mit tubeless-systemen vergleichbar, da ich diese noch nicht gefahren bin kann ich hier keine vergleiche anstellen luftdruck von 1,8bar ist kein problem da 1) 2,1er reifen 2) die laufräder in flacherem winkel auf hindernisse auftreffen und somit keine durchschlagsgefahr besteht ("elchtest" mit ca 20-25kmh auf eine gesteigkante OHNE das bike anzuheben => nicht einmal annähernd die gefahr eines snakebites trotz 1,8bar) durch niederen luftdruck + größere auflagefläche des reifens phänomenale traktion egal ob rutschige wurzeltrails, hartgefrorener schnee oder loser rollsplitt in der ebene durch die goßen lr super rolleigenschaften.

Downhill: 29zoll verleiht mehr stabilität, mehr haftung v.a. in kurven da größere auflagefläche, hindernisse, stufen und dergleichen verlieren durch änderungen der größendimensionen ihren schrecken, es entsteht ein gefühl des "hinuntersurfens" ein kleiner nachteil liegt sicherlich in extrem verwinkelten singletrails, weil schnelle richtungswechsel schwieriger als mit 26zoll sind, andererseits komm ich mit dem 29er um spitzkehren, bei welchen ich mit 26" abgestiegen bin bei schotterabfahrten und "flachen" downhills, wo mittreten erforderlich ist, einfach der absolute wahnsinn ein wirklich objektiver vergleich ist deshalb schwierig, da ich nur vergleiche zu einem 9,7kg hardtail mit ultraleicht-laufrädern anstellen konnte, die 26" trainingslaufräder sind in etwa gleich schwer wie die 29" lr und da merkt man absolut keinen unterschied.

FAZIT: 29" ist sicherlich gewöhnungsbedürftig und wahrscheinlich wird nicht jeder damit optimal zurechtkommen, die möglichkeit einer testfahrt sollte man sich aber keinesfalls entgehen lassen.